Was man wissen sollte

 

Im Nordwesten der Gemeine Nordwalde im Münsterland befindet sich der Scheddebrock. Er ist von den Nordwalder Bauerschaften die einzige, der nicht direkt an den Ortskern angrenzt. Er bildet die Grenze Nordwaldes zu den Orten Greven, Altenberge, Emsdetten und Steinfurt.

 

Nordwalde hat aktuell ca. 10.000 Einwohner. Ca. 330 von ihnen wohnen im Scheddebrock. Lebensmittelpunkt im Scheddebrock ist sicherlich die Schützengesellschaft. Im Jahre 1618 wurde die Schützengesellschaft Scheddebrock erstmals urkundlich erwähnt. Wir feiern also in diesem Jahr unser 400jähriges Jubiläum

 

Früher gehörte zu den Aufgaben der Schützen der Schutz der Mitmenschen. In der heutigen Zeit sind Brauchtumspflege und Geselligkeit Kernaufgabe der Schützengesellschaften. Und gerade im Scheddebrock ist diese sprichwörtliche Vereinskultur zu Hause.

Bei den verschiedenen Veranstaltungen finden sich Jung und Alt zusammen. Alle Generationen finden sich bei den unterschiedlichen Veranstaltungen ein. Es wird nicht nur gefeiert, sondern auch mal leidenschaftlich diskutiert und "gekäbbelt". Am Schluss aber halten die Scheddebröcker zusammen und ziehen an einem Strang.

 

Beweise dafür finden sich nicht nur am Beispiel der Entstehung des Schützenplatzes in den Jahren 2000/2001. Auch abseits des Schützenwesens wurden einige Projekte angefasst. So entstand z.B. in Eigeninitiative ein Radweg entlang der stark befahrenen L559. Außerdem wehrten sich die Bewohner - bisher erfolgreich - gegen die Ansiedlung der Firma Exxon Mobile, die im Scheddebrock deutschlandweit eine der ersten Bohrstellen für das umweltgefährdende Frackingverfahren einrichten wollte.

 

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