Spende an Haus Hannah

Wenn im Scheddebrock Schützenfest ist, sitzt bei dem ein oder anderen Schützenbruder das Portemonnaie etwas lockerer als sonst. Da wird schon mal die ein oder andere Runde an der Theke ausgegeben, eine Bratwurst gegessen oder dem König ein ordentliches Handgeld unter der Vogelstange gegeben. Aber bei all dem Zauber um das Schützenfest und dem Bewusstsein, wie gut es einem geht, nehmen die „Schützen“Brüder den Ursprung Ihrer Bedeutung auch ernst. Der kommt nämlich vom ursprünglichen Begriff des Beschützens. Die Scheddebröcker haben es sich daher vorgenommen, die Kollekte Ihrer Pfingstmesse in jedem Jahr für einen guten Zweck zu spenden. In diesem Jahr wurde das Hospiz Haus Hannah in Emsdetten mit einer Spende bedacht. Der bereits über den „Klingelbeutel“ in der Kirche eingesammelten stattlichen Betrag, stockten die Schützen noch einmal aus Ihrer Vereinskasse auf. Und so konnten Kassierer Werner Stegemann (li.) und 1. Vorsitzender Bernd Nienau (re.) einen Scheck über 1.000,00 € an Dirk Pauly vom Haus Hannah überreichen. Wie alle Hospize in Deutschland, muss auch hier ein Teil der Kosten über Spenden abgedeckt werden. 250.000,00 € ist das jährliche Spendenziel für die Einrichtung an der Karlstraße im Emsdetten. Pauly bedankte sich und gab einen Überblick über die geleistete Arbeit im Hospiz. Wer sich näher über die Hospizarbeit informieren will, kann das unter www.haus-hannah.de tun. Hier findet sich auch ein Link zu den Spendenkonten.

 

 

Seniorenfahrt

Es ist Aufgabe und Tradition, dass die Königspaare einen Tag für die Rentner und Älteren der Schützengesellschaft organisieren. Und so trafen sich am Mittwoch fast 70 Mitglieder an der Bernardus Alm. Kathrin Edeling, Jörg Bölscher, Rita und Alfred Meyer hatten zur Seniorenfahrt geladen.

Mit dem Bus ging es nach Recke zu den ABC Klinkerwerken. Markus Lanfervoß begrüsste hier die Gruppe und gab einen Überblick über die Produkte und Leistungen des Unternehmen. Mindestens genau so spannend war die anschließende Besichtigung des Produktionsprozesses. Von der Anlieferung des Tons, über das Zuschneiden der Ziegel, das Brennen bis zur Verpackung für den Versand konnte man Einblick in die Produktion gewinnen.

Im benachbarten Gasthaus Mutter Bahr genoss man im Anschluss Kaffee und Kuchen. Danach wartete auch schon der Bus und die Rückfahrt zur Bernardus Alm im Scheddebrock stand an. Das Inhaberpaar „Benny“ und Natascha Kerver erwarteten die Teilnehmer schon mit Ihrem Team. Es gab kühle Getränke und einen leckeren Sauerbraten. Alfons Winninghoff und einige andere brachten noch ein paar „Dönkes“ zum Besten und man genoss den Abend noch bis in die Abendstunden.